HYPNOSE

Was ist Hypnose?

Bei der hypnotischen Trance handelt es sich um eine sanfte und gleichzeitig sehr intensive Möglichkeit, Veränderungen zu bewirken und innere Ziele zu erreichen. Der Klient befindet sich in einen gelösten und entspannten Zustand.
Ein seriöses, voll anerkanntes Verfahren, bei dem der Klient nicht befürchten muss, dass etwas gegen seinen Willen geschieht oder er in eine peinliche Situation gebracht wird. Jedes Wort wird bewusst wahrgenommen, es funktioniert nur das, was Sie selbst erlauben und zulassen.
Ein leichter Trance- oder Gehirnaktivitätszustand, bei der die Wahrnehmung auf eine bestimmte Vorstellung (Thema) gerichtet ist. Hypnose kann dabei helfen, das los zu lassen, was der Klient im alltäglichen Leben aus eigener Kraft nicht schafft.
So können Veränderungen in kürzester Zeit erreichbar werden.


Der leichte hypnotische Zustand dient dazu, sich zu regenerieren und Veränderungen neu einzurichten. Eine wohltuende Ruhe und Entspannung stellt sich ein und der Stresshormonspiegel sinkt. Gehirnareale werden verknüpft, informationen werden im Unterbewusstsein, also im Gehirn, intensiver gespeichert. Unser Gehirn befindet sich in Hypnose, anders als im normalen Wachzustand. Etwas in Trance zu tun, ist ein ganz alltäglicher Zustand. Wir Menschen sind mehrfach am Tag in ”Hypnose”, wie z. B. jeden Morgen beim Aufwachen oder beim Lesen eines spannenden Buches. Errinnern Sie sich bitte einfach daran, Sie gehen zu Tür und öffnen sie, ohne darüber nachzudenken, drücken Sie den Türgriff nach unten, es hat sich einfach „verinnerlicht“. Informationen in Hypnose, werden auf diese Weise, deutlich intensiver und schneller verarbeitet und im Gehirn gespeichert. Die hypnotsche Wirkung bringt, Suggestiblität, Entspannung und Regeneration mit sich, die das angenehme Grundgefühl mit jeder Anwendung noch mehr vertieft.

Was passiert unter Hypnose im Gehirn und wie fühlt sich Hypnose an?               

Mit Hypnose gelingt es die Neuronen im Gehirn neu umzustrukturieren, dabei spricht man von neuronaler Plastizität (Veränderbarkeit).
Neuronen können mit Hypnose positiv beeinflusst werden, deshalb ist es möglich, dass Sie nach der Rauchentwöhnung leichter mit dem Rauchen aufhören, nach der Lampenfieber-Hypnose mit neuem Selbstvertrauen Vorträge halten, nach der Superlearning-Hypnose ein besseres Gedächtnis und eine bessere Lernfähigkeit haben und nach der Motivation-Hypnose motivierter sind. Unser Gehirn hat mehrere unterschiedliche Abteilungen für die Hypnose. Der präfrontale Cortex – unser Alltagsverstand, der Präcuneus – zuständig für das eigene Ich, er wird Aktiv wenn man seinen Vornamen hört.  Den kritischen Verstand und das Ich-Bewusstsein brauchen wir, weil wir ständig über uns nachdenken. In Hypnose während des Trancezustands sind beide in ihrer Aktivität heruntergefahren. In dieser Situation spielt das Ich keine Rolle mehr. Das Gehirn ist in einem Zustand erhöhter durchlässigkeit. Der Hypnotiseur hat die Möglichkeit, einen Klienten etwas zu sagen, was in Trance leichter aufgenommen wird, als wohlgemeinte Empfehlungen. Das gesagte wird aufgenommen und nicht abgewehrt. Der Hypnotiseur spricht mit dem Unterbewusstsein, mit dem Ich-Bewusstsein,  ungefähr wie im Traum. Der psychiater MILTON ERIKSON (1981 gestorben) sagte, im Zustand der Trance, wird man in die kindliche Verfassung versetzt und ist deshalb so lernfähig.

Wie sich Hypnose anfühlt, ist pauschal nicht zu beantworten, da es ein Reihe von hypnotischen Trance-Zuständen gibt und diese von Hypnotisanten unterschiedlich wahrgenommen werden. Viele Hypnotisanten glauben, sie seien in Hypnose irgendwie „weg“ und befinden sich in einem schläfrigen Zustand. Hypnose ist kein Schlaf. Es braucht auch keine Stille, um sie durchzuführen. Geräusche von außen spielen keine Rolle, da es sich hier nicht um einen Mittagsschlaf handelt.  Der Geist ist sehr aktiv und wach und geht sogar noch über die übliche Denkweise hinaus.

Hypnotische Trance-Arten:

  • Wachtrance: Der Hypnotisant ist vollkommen wach, reagiert dennoch auf Suggestionen
  • Entspannungstrance: Definiert sich vor allem über körperliche Entspannung
  • Verhaltensverändernde Trance: Hat den Zweck, dass der Klient Verhaltensweisen ändert (Essverhalten, Rauchverhalten, Denkmuster usw.) und tatsächlich auch Verhaltensänderungen eintreten können.


Suggestion Hypnose auf Wunsch für:

  • Wunsch Hypnose
  • Superlearning-Lernunterstützung
  • Sport/Wettkampf/Vorbereitung
  • Motivation
  • Lampenfieber
  • Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl
  • Charisma-Stärkung

Was ist Suggestion?

Bei der Suggestion, werden so viele Sinneskanäle (VAKOG) wie möglich mit eingebunden, um möglichst viele Gehirnareale anzusprechen, damit eine ganzheitliche innere Verarbeitung stattfinden kann. Suggestionen wirken sich beruhigend und regenerativ auf das Nervensystem aus. Ein Angebot an den Klienten, welche auf der Basis der Ziele, Werte und Fähigkeiten gestaltet wird, mit dem Ziel, bestimmte Verhalten, Gedanken und Handlungen positiv umzuwandeln.

Möglichkeiten mit Hypnose:

  • Gewichtsreduktion (nicht bei krankhaften Ursachen)
  • Rauchentwöhnung (nicht bei patologischer Abhängigkeit)
  • Positives Denken
  • Prüfungsvorbereitung entspannt in die Prüfung
  • Stärkung der „Inneren Meinung“ bei Entscheidungen
  • Motivationssteigerung
  • Selbstwertgefühl steigern
  • Leistungssteigerung
  • Tiefenentspannung
  • Stressbewältigung
  • Steigerung der Selbstheilungskräfte zur Gesunderhaltung
  • Lampenfieber
  • Vorbereitung auf wichtige Ereignisse (Vorträge, Hochzeiten, ect.)
  • Trauerverarbeitung

Kontraindikationen

Hypnose sollte grundsätzlich nicht bei nachstehenden Konstellationen angewendet werden:

  • Herz- und Kreislauferkrankungen,
  • Menschen mit geistiger Behinderung
  • Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit
  • Epilepsie
  • Schwerer Depression, oder anderer psychischer Erkrankungen
  • Dissoiziativen Störungen insbesondere bei Wahn
  • Drogen- und Alkoholabhängigkeit
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystem, z.b. Parkinson Erkrankung
  • Psychosen: z.B. Borderline – Störungen, Schizophrenie, biolaren Störungen
  • Einnahme von Psychopharmaka
  • Persönlichkeitstörungen
  • Thombose-Patienten
  • Kürzlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Schwangerschaft

Bei kürzlichem Herzinfarkt oder Schlaganfall besteht die Gefahr, dass durch die Gefässerweiterung ein erneuter Anfall ausgelöst werden könnte.

Bei einer Hypnose während der Schwangerschaft (z.B. zur Rauchentwöhnung9, besteht die Gefahr, dass eine Frühgeburt ausgelöst werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen Showhypnose und Hypnose?

Das Bild von Hypnose ist bei vielen Klienten von der Showhypnose geprägt, die des öfteren im Fernsehen gezeigt wird. Die Showhypnose , deren Ziel es zumeist ist, den Showhypnotiseur besonders mächtig und die Hypnose möglichst spektakulär erscheinen lassen, nutzt allerdings Trancezustände, die für therapeutische / beratende Hypnosesitzungen kaum bis gar nicht geeignet sind. Es handelt sich dabei um sehr intensive Trancezustände, die das Bewusstsein während einer Show massiv trüben, sich allerdings kaum dazu eignen, Wirkungen zu verankern, die längere Zeit über die Show hinaus bestehen. Bei der therapeutischen/ beratenden Hypnose werden deshalb zumeist weniger bewusstseinstrübende Trancen eingesetzt, in denen der Klient die Sitzung durchaus noch bewusst miterleben kann, die aber wesentlich geeigneter sind, langfristige Wirkungen zu verankern. Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn Sie während einer Hypnose Sitzung nicht ,,bewusstlos“ oder ,,ohnmächtig“ sind.

Hypnose:

Hypnose ist eine normale, natürliche Erfahrung. Der Prozess wird erklärt, der Klient hat Kontrolle zu jedem Zeitpunkt. Vor der Durchführung jeglicher Hypnosetechniken wird ausdrücklich die Zustimmung des Klienten erbeten. Die Indikation wird an die Bedürfnisse des Klienten angepasst.

Showhypnose:

Showhypnose dient ganz der Unterhaltung. Der Showhypnotiseur möchte sein Publikum faszinieren und legt wenig Wert auf Erklärungen. Er muss „hypnotisch“ , „mystisch“ und „mächtig“ wirken.

!Diese Art von Darstellung der Hypnose ist und war für viele Menschen eine dramatische Erfahrung und Jahrzehnte später noch tief bei vielen Menschen verankert!

Mit Messungen mit EEG, PET-Scannern und MRT weiß man, dass in Hypnose verschiedene Gehirnareale ihre Aktivitäten verändern. Manche Areale werden stärker als im normalen Wachzustand aktiviert, andere werden eher gehemmt. Auf dem EEG sind dabei veränderte Gehirnwellenaktivitäten messbar.

Studien: Die Anwendung von Hypnose erfolgte bereits in den Gründerjahren der Psychotherapie, so durch Freud (Breuer&Freud, 1895) und H.J.Schulz (1932), der daraus die Sonderform des autogenen Trainings entwickelte. Von einigen Autoren wird sogar gefordert, Hypnose standardmäßig als Bestandteil von Behandlungen/ Sitzungen einzubeziehen (Kirsch et al., 1995a). Die Erickson-Hypnose in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, begann ihre Therapielaufbahn In den 50er Jahren wurden seine Methoden bekannt und gewannen innerhalb weniger Jahrzehnte zunehmend an Bedeutung.

Es gibt eine einfache Wahrheit:

Wenn Sie an das glauben, was Sie tun und den Willen haben, etwas zu verändern, können Sie Großes erreichen. Das ist der Grund, warum ich Ihnen bei der Erreichung Ihrer Ziele helfen möchte.

Hinweis: Hiermit weise ich darauf hin, dass ich keine Krankheiten lindern oder heilen kann. Auch stelle ich keine Diagnose und verschreibe keine Medikamente. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt, Therapeuten oder Heilpraktiker. Hypnose ist kein Ersatz für ärztliche oder therapeutische Behandlungen. Auch kann Sie keinen Arzt, Terapeuten oder Heilpraktiker ersetzen. Es werden keine Sitzungen abgehalten bei Depression, Schmerzen, Krebs und andere Krankheiten, hier für wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Therapeuten.

Anmeldung:

Adresse:

Anette Reischl, Lackenhäuser 24, 94089 Neureichenau

E-Mail: Info@anettereischl.de

Telefon – Mobil: 08584/1290 – 0175/6750619


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